Gungnir – was wäre, wenn … ?

Wir kennen den Freihantel-Bereich im Studio. Und durch die täglichen Gespräche mit unseren KundInnen kennen wir auch die Probleme, die für jede Studio-BesitzerIn im Alltag mit ihm einher gehen. Der Klassiker: Hanteln und Scheiben werden von den Mitgliedern nach dem Benutzen nicht aufgeräumt. Der zweite Klassiker: Hantelverschlüsse gehen verloren – oder … „gehen verloren“.

Nun, das Problem mit dem Aufräumen können auch wir nicht völlig für dich lösen (außer natürlich durch passende und stabile Ablagemöglichkeiten, wie du sie in unserem Sortiment findest). Was aber wäre, wenn man zumindest das Problem mit den dauernd verloren gehenden Hantelverschlüssen ein für alle Mal beseitigen könnte?

Genau diese Frage müssen sich wohl auch die Gründer der Marke „Gungnir of Norway“ gestellt haben, als sie im Jahre 2018 das Konzept der Hantelstange neu gedacht haben. Das junge Team aus Oslo besteht aus detailverliebten Ingenieuren und praxiserfahrenen Trainern, die sich gemeinsam auf die Fahne geschrieben haben, nicht einfach nur eine gute Hantelstange zu entwerfen, sondern noch einen Schritt weiterzugehen. Die nachhaltige Firmen-Philosophie gefiel uns dabei sehr: Höchste Qualität, gepaart mit fachlichem Know-How, um keine Wegwerf-Produkte herzustellen nach dem Motto „Buy two, get three“, sondern: „Buy one, and get three times the lifespan“.

Das Wort „Gungnir“ stammt übrigens aus der nordischen Mythologie und bezeichnet den Speer von Odin. Und Odins Speer ist selbstverständlich kein Speer wie jeder andere – genau wie Gungnir keine Hantel wie jede andere sein will. Was also macht diese Hantel so besonders? Und vor allem: Was hat all das eigentlich mit dem eingangs beschriebenen Problem der ständig verschwindenden Hantelverschlüsse zu tun?

Die Antwort liegt in dem integrierten Hantelverschluss, über den die Scheiben-Aufnahmen Gungnirs verfügen.

Doch wie funktioniert das? Seine norwegischen Erfinder nennen es die „SlideLock-Technologie“. Man kann es sich in etwa so vorstellen, dass eine Hälfte der Aufnahme mit eng aneinander gereihten Einkerbungen überzogen ist. Über diese Einkerbungen wird ein magnetischer Schieber gezogen, der genau an dem Punkt arretiert werden kann, an dem du es willst.

In seiner äußersten Position verschwindet dieser Schieber vollkommen in einer Einlassung, sodass er mit der Oberfläche der Scheiben-Aufnahme verschmilzt. So kannst du problemlos Scheiben auf die Stange laden oder wieder herunterziehen – der Schieber stört dich dabei nicht. Wenn du ihn dagegen anhebst und an der gewünschten Stelle zum Einrasten bringst, sichert er deine Scheiben bombenfest. Kein Verrutschen, kein Wackeln!

Warum ist noch niemand vorher auf diese Idee gekommen, könnte man sich vielleicht fragen? Und tatsächlich ist die Idee natürlich nicht komplett neu. Der große Unterschied ist jedoch, dass es vorher noch niemandem gelungen ist, diese Konzept gut genug umzusetzen. Nämlich so, dass es praktisch und gleichzeitig bezahlbar ist – ohne dabei den Sicherheitsaspekt zu vernachlässigen. Denn natürlich steht die Frage nach der Sicherheit allem voran, überall dort, wo schwere Gewichte bewegt werden.

Deswegen musst du keinerlei Bedenken haben, ob dieser Mechanismus tatsächlich sicher ist. Um kein Risiko einzugehen wurde er nämlich ausführlich getestet: 15.000 reale Stürze aus 1,6 m Höhe mit 320 kg Scheibenbeladung. Dann 15.000 Mal aus 2,2 m Höhe mit 90 kg Beladung. Das Ergebnis war immer dasselbe: Der SlideLock hält. Ein hydraulischen Presstest beweist zudem, dass er nach dem Einrasten einem vertikalen Druck von 15.000 kg standhalten kann und auch dabei perfekt an Ort und Stelle bleibt.

Aus diesen Gründen kann es das SlideLock-System nicht nur mit herkömmlichen Hantel-Verschlüssen aufnehmen, sondern ist gerade billigen Exemplaren, wie einfachen Federverschlüssen, sogar deutlich überlegen. Weder halten diese den genannten Belastungen stand, noch verfügen sie über die entsprechende Langlebigkeit.

Außerdem – und auch das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen – ist das SlideLock-System der Gungnir-Stange einfach praktisch. Sicher, auch einen herkömmlichen Hantelverschluss zu wechseln, dauert meist nicht lange. Doch man weiß ja, wie es ist beim Training – in der Hitze des Gefechts. Wenn die Arme bereits brennen und die Motorik in den Fingern längst nachgelassen hat. Wer hat da noch Lust auf die Fummelei mit einem herkömmlichen Verschluss. Und wer hat sich da noch nie gedacht: „Was wäre eigentlich, wenn … ?“

Was wäre, wenn … Das Team von Gungnir hat es sich gedacht. Und uns gefällt die Antwort, die die jungen Norweger auf diese Frage gefunden haben! Deswegen freuen wir uns sehr, die skandinavische Innovation ab sofort in unserem Sortiment begrüßen zu dürfen.

Wenn du mehr von uns über die neuen Stangen von Gungnir erfahren möchtest, dann ruf uns doch einfach an (0049 6162 9199772) oder schreib uns eine E-Mail unter post@pullsh.net. Gerne kannst du uns dann bei dieser Gelegenheit auch wissen lassen, bei welchem Trainingsgerät du dir vielleicht schon mal gedacht hast: „Was wäre eigentlich, wenn … ?“

 

Weitere Infos haben wir zudem auch hier für dich zusammengestellt.